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26.04.2013, 15:46 Uhr
Schulhofverkauf an der Rellinger Straße? CDU in Sorge
Die schulpolitische Fachsprecherin der CDU Bezirksfraktion Eimsbüttel Nicole Sieling befürchtet einen Teilverkauf des Schulhofes an der Schule Rellinger Straße.
Im Dezember 2011 wurde von der Behörde für Schule und Berufsbildung ein neues  Musterflächenprogramm für allgemeinbildende Schulen in Hamburg aufgelegt. Es dient der Neuberechnung der den Schulen zustehenden Flächen in Abhängigkeit der jeweiligen Schülerzahlen. Grundlage dafür ist eine einheitliche Feststellung der Flächen aller Schulimmobilien. Aus diesem Grund hat Schulbau Hamburg ein entsprechendes Flächenausmaß beauftragt, um die Flächenausstattung jeder einzelnen Schule festzustellen
 
Nachdem das Flächenausmaß an allen allgemeinbildenden Schulen in Eimsbüttel stattgefunden hat, ist festgestellt worden, dass insbesondere der Schulhof der Rellinger Straße Potential für 70 Wohneinheiten bietet. Dazu die CDU-Bezirksabgeordnete Nicole Sieling: „Wir teilen die Sorgen vieler Eltern vor Ort, dass der geplante Umbau der Schule durch einen Teilverkauf des Schulgrundstücks finanziert werden soll. Dies wäre ein handfester Skandal und würde der Schule in einem wachsenden Quartier dauerhaft Entwicklungsraum nehmen.“
 
Um über den aktuellen Sachstand des möglichen Teilverkaufs des Schulhofes näher informiert zu werden, hat Nicole Sieling deswegen eine Referentenanfrage an die Bezirksversammlung gestellt. Die Referenten der BSB und vom Schulbau sollen in einer Sitzung des Ausschusses Bildung, Integration und Sport der Bezirksversammlung Eimsbüttel zu diesem Thema Stellung beziehen.